Pleitewelle bricht über die globale Solarbranche herein

180 Hersteller überleben die kommenden drei Jahre nicht

Massive Umbrüche in der Fotovoltaikbranche. Bis 2015 bleibt in dem einstmals boomenden Solarsektor kein Stein auf dem anderen. Wer kann, wie zuletzt die zwei Konzerne Siemens und Oerlikon, zieht sich schnellstmöglich aus diesem Bereich zurück.

In jüngster Vergangenheit brachen Aktienkurse um 90 Prozent und mehr ein. Dramatische Umsatzeinbrüche stehen an der Tagesordnung und führen dazu, dass Solarmodulhersteller und Zulieferbetriebe große Teile der Belegschaft abbauen.

Die aktuelle Studie von GTM Research.
Analysten des Marktforschungs- und Beratungsunternehmens Greentech Media untersuchten darin über 300 Produzenten von Fotovoltaikmodulen in Europa, Asien, Kanada und den USA. Sie gelangen zu dem Ergebnis, dass rund 180 der wichtigsten Hersteller in den kommenden drei Jahren vom Markt verschwinden werden.

Die ausführliche Analyse fasst die aktuellsten Entwicklungen des Markts zusammen und durchleuchtet die Ursachen für den Kollaps der Fotovoltaikbranche. Zusätzlich befasst sich die Untersuchung mit der Situation in Polen, dem neuen Hoffnungsmarkt der Solarindustrie. [•]
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Veröffentlicht
07:39:38 30.10.2012